Stress und Gesundheit - Wissenschaftliche Hintergründe, gesundheitliche Folgen und praktische Lösungen



Lernziel / Kompetenzen
🧠 Wissenskompetenzen
- Die Teilnehmer verstehen die Definition von Stress und die dahinterliegenden physiologischen und psychologischen Mechanismen (Sympathikusaktivierung, HHNA-Achse, Cortisol).
- Sie können das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus (primäre/sekundäre Bewertung, Coping-Strategie) eigenständig anwenden, um eigene Belastungssituationen einzuordnen.
- Sie kennen den Unterschied zwischen positivem und negativem Stress sowie die Bedeutung der richtigen „Dosis" im Sinne der Optimierten Herausforderung vs. Überforderung.
🔬 Analysekompetenzen
- Die Teilnehmer sind in der Lage, chronische Stressfolgen (kardiovaskulär, metabolisch, immunologisch, kognitiv, psychisch) zu identifizieren und deren pathophysiologische Ursachen zu benennen.
- Sie können die Bio-Psycho-Soziale Betrachtungsweise auf Fallvignetten oder eigene Erfahrungen anwenden und verstehen die Wechselwirkungen zwischen biologischen, psychischen und sozialen Faktoren.
🩺 Diagnostische Kompetenzen
- Die Teilnehmer wissen, welche laboranalytischen und apparativen Diagnostikparameter (HRV, Kapnometrie, Cortisoltagesprofil, Neurotransmitter, Mikronährstoffe) bei stressbedingten Beschwerdebildern relevant sind.
- Sie können einen einfachen Selbsttest zur Hyperventilation (Atempause) durchführen und interpretieren.
💊 Therapeutische Handlungskompetenzen
- Die Teilnehmer können Behandlungsansätze unterscheiden und priorisieren (Lifestyle, orthomolekulare Medizin, Adaptogene, Coaching, Hormongabe).
- Sie sind in der Lage, einen Therapievorschlag für eine bestimmte Symptomkonstellation abzuleiten – entsprechend der vorgestellten Matrix (Vegetativum, Neurotransmitter, Immunmodulation etc.).
🌱 Resilienz- & Selbstmanagementkompetenzen
- Die Teilnehmer praktizieren die Bauchatmung nach Buteyko sicher und können deren Wirkung auf den Parasympathikus eigenständig nutzen.
- Sie entwickeln ein individuelles Stressmanagement-Portfolio, bestehend aus Achtsamkeit, Bewegung, Framing-Techniken und Lifestyle-Anpassungen.
- Sie verstehen die 5 Take-Home-Bereiche (Schlaf, Bewegung, Beziehungen, Ernährung, Umfeld/Freude) als Grundpfeiler der Langzeitprävention.
🎯 Kommunikative/epistemische Metakompetenz
- Die Teilnehmer reflektieren ihre eigenen Glaubenssätze, Stressoren und Copingmuster bewusst und können diese kritisch hinterfragen – insbesondere das Erkennen automatisierter Reaktionen („Autopilot stoppen").
Zielgruppen
- Ergotherapeut/-in
- Ernährungsberater/-in
- Hebamme HF/ FH
- Hebamme mit Master / PhD
- Stillberater/-in
- Psychologe/-in
- Psychotherapeut/-in
- Physiotherapeut/-in
- Fachfrau/-mann Gesundheit
- Arzt
Dokumente
Dozenten
Dr. med. Pullig AndreasDatum
28.10.2026Weitere Durchführungen
12.11.2026Bildungsanbieter
LaVita Swiss GmbHWebseite
lavita.comKosten CHF
0.00log-Punkte
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